16. März 2016

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5 Kommentare:

  1. Es ist erstaunlich, dass die jetzt erst wach werden. Das normale Volk hat diese gefährliche Entwicklung lange erkannt. Ich bezweifle, dass man aus dem Geschehen wirklich klug wird.

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  2. Ich bin ja kein Freund von Frau Knobloch, aber mit „Die AfD hat sich seither massiv radikalisiert und zu einer Partei der politischen Brandstifter entwickelt, also zum politischen Arm der Pegida-Bewegung, die wiederum der Nährboden für die tatsächlichen Brandstifter ist“ hat sie absolut recht.

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  3. Wobei mit "tatsächliche Brandstifter" die zweite Generation des NSU gemeint ist.

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  4. Vergesst nicht den Teil der "bürgerlichen Politik", die die Streichhöizer, bzw. den Brandbeschleuniger gereicht haben.

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  5. Thomas Mertens und die Bürgerlichen, die durch Wegschauen "den Wald austrocknen" ließen.

    Schon mit dem Erstarken von FN, UKIP, Orban und zuletzt PiS hätte klar sein müssen, hier wächst etwas, hier gilt es zu handeln.

    Und zwar nicht im politischen Raum, sondern im kulturellen.

    Gerade der große Anteil AfürD-Wähler bei den U30 ist ein Zeichen, dass dort die Vorstellung sich breit gemacht hat, dass die Welt so sein sollte wie in GZSZ/Marienhof usw., ein feuchter Traum der Neocons, der libertären, "du bist der Herr deines Schicksals", "der Erfolg ist allein deine eigene Angelegenheit", "Probleme löst man selbst, nicht der Staat". All diese spät-feudalistische Ideologie, diese Vorstellung von der Welt als Ponyhof, das ist der weltfremde Boden auf dem die AfürD wächst.

    Und um das zu überwinden braucht es andere kulturelle Impulse, andere Formate und Inhalte. Und mehr davon.

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