Eine Trepanation wird es nicht sein, als dekoratives Element ist es auch eher unwahrscheinlich, keine Ahnung, warum da jemand solche Löcher im Kopf hatte.
Ich tippe eher auf einen "Versuchsschädel", an dem jemand die Öffnung des Schädels geübt hat. Diese Eingriffe wurden schon früher vorgenommen. Von daher tippe ich schon auf Trepanatione, allerdings an einem Übungsobjekt.
Ich gehe mit Martina mit, hatte sowas im Studium in der Hand, vom Dorotheenstädtischem Friedhof, auf dem die Anatomieleichen der Charite beerdigt wurden..es sind eindeutig Trepanationsübungen..vielleicht als Übung eines Feldschers..
Thomas Mertens Denke ja. Die Löcher sind ziemlich eindeutig..Es gibt zwar noch die Möglichkeit einer Syphilis und eine Krankheit namens Morbus Paget, aber danach sieht es hier nicht aus, da wäre die Knochenstruktur aufgetrieben wie ein Schwamm, hier ist alles glatt und die Spongiosa nicht pathologisch.
Es war der einzige Schädel, der mir mit diesen Löchern aufgefallen ist, die anderen Verletzungen sind gemäß der allwissenden Müllhalde typisch für Verletzungen im Kampf.
Vielleicht hatte er auch ne so nicht sichtbare Kopfverletzung im Kampf abbekommen..und man hat so versucht die Hirnblutung in den Griff zu bekommen..Da es aber keine Kallusbildung gibt, vermute ich, dass diese eventuellen Versuche, ohne Erfolg geblieben sind..Da Mauren involviert sind, wäre diese Annahme, auch in dieser Zeit, durchaus bedenkenswert. Trepanationen werden ja seit dem Neolithikum nachweislich praktiziert (da gab es sogar überlebende Patienten), in Mitteleuropa geriet die Kunst aber lange in Vergessenheit..oder wie mein Prof immer meinte, ohne das Christentum, hätten wer schon im 12.Jh. die Atombombe gehabt..;)) So nun genug der Klugscheißerei. ;)
12 Kommentare:
Aliens 😳
Die Menschen sind in einer Schlacht gegen maurische Piraten, EDIT, osmanische Türken, gefallen, aber nach einem Alien sieht er nicht aus.
Dann hatte dieser Mensch ein paar sehr schön symmetrische Einschusslöscher.
Das kann natürlich sein.
Ich tippe eher auf einen "Versuchsschädel", an dem jemand die Öffnung des Schädels geübt hat. Diese Eingriffe wurden schon früher vorgenommen. Von daher tippe ich schon auf Trepanatione, allerdings an einem Übungsobjekt.
Ich gehe mit Martina mit, hatte sowas im Studium in der Hand, vom Dorotheenstädtischem Friedhof, auf dem die Anatomieleichen der Charite beerdigt wurden..es sind eindeutig Trepanationsübungen..vielleicht als Übung eines Feldschers..
Also Übungen an Toten?
Die Toten stammen aus den Jahren 1480 und 1481, die sogenannten Märtyrer von Otranto.
Danke, Martina und Igor. :)
Thomas Mertens Denke ja. Die Löcher sind ziemlich eindeutig..Es gibt zwar noch die Möglichkeit einer Syphilis und eine Krankheit namens Morbus Paget, aber danach sieht es hier nicht aus, da wäre die Knochenstruktur aufgetrieben wie ein Schwamm, hier ist alles glatt und die Spongiosa nicht pathologisch.
Es war der einzige Schädel, der mir mit diesen Löchern aufgefallen ist, die anderen Verletzungen sind gemäß der allwissenden Müllhalde typisch für Verletzungen im Kampf.
https://lh3.googleusercontent.com/SX-sFyQvFeEeFCA0_8F7ZpddxuCzRqt6CJf9TXfrA6_nQYLmahro8CxVwDABZfyiAZb5el1-1495y-yjKfPK3c_W7sqbjEDoyFSV=s0
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Vielleicht hatte er auch ne so nicht sichtbare Kopfverletzung im Kampf abbekommen..und man hat so versucht die Hirnblutung in den Griff zu bekommen..Da es aber keine Kallusbildung gibt, vermute ich, dass diese eventuellen Versuche, ohne Erfolg geblieben sind..Da Mauren involviert sind, wäre diese Annahme, auch in dieser Zeit, durchaus bedenkenswert. Trepanationen werden ja seit dem Neolithikum nachweislich praktiziert (da gab es sogar überlebende Patienten), in Mitteleuropa geriet die Kunst aber lange in Vergessenheit..oder wie mein Prof immer meinte, ohne das Christentum, hätten wer schon im 12.Jh. die Atombombe gehabt..;))
So nun genug der Klugscheißerei. ;)
VESA-Wallmount. Der Schädel war früher an einem Wandarm montiert, damit der Alchemist es einfacher hatte ihn für Beschwörungen in Position zu bringen.
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