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Die japanischen Medien ignorierten ihren Auftritt in dem Fukushima-Dokumentarfilm „A2-B-C“. Kein anderer Krebspatient aus Fukushima folgte ihrem Beispiel. Nur zwei Väter meldeten sich in einer Videoschalte zu Wort, jedoch mit verzerrter Stimme und ohne ihr Gesicht zu zeigen, und berichteten von dem Druck, unter dem die Angehörigen stünden. „Ich kann niemandem erzählen, dass mein Kind an Krebs erkrankt ist“, klagte ein Vater. Denn Gesellschaft und Politik in Japan wollen die Atomkatastrophe vor nunmehr sechs Jahren hinter sich lassen und sich lieber auf den Wiederaufbau konzentrieren.
http://www.taz.de/Sechs-Jahre-nach-dem-GAU-in-Fukushima/!5387577/

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