Via Marcus Kranawetter​

Via Marcus Kranawetter​

Originally shared by scinexx - Das Wissensmagazin

Ernüchternde Bilanz: Ein Großteil der irdischen Ökosysteme hat seine Belastungsgrenze bereits überschritten. Auf 58 Prozent der Landflächen ist der Artenschwund so groß, dass die planetare Grenze der Biodiversität erreicht ist. Die betroffenen Ökosysteme können für uns wichtige Funktionen kaum noch erfüllen.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20394-2016-07-15.html

3 Kommentare:

Philipp Kählitz hat gesagt…

Da muss es aber große Unsicherheiten bei der 20% Artenverlust Grenze geben. Deutschland hat flächendeckend seit 1800 etwa 40-60% Artenverlust verkraftet ohne eine Mondlandschaft zu werden.

Alexander Michelle von Herzsprung hat gesagt…

Philipp Kählitz


puh, ich denk mal das kommt auf die Parameter im System an und wie sensitiv, die auf Änderungne reagieren. Man kann schon wenn-dann Ausagen treffen, aber bei aller Linearität, ist das Verhalten im System sehr komplex, da quasi alles mit einander verbunden ist und du entweder positive oder negaitve Rückkopplungen hast. In der Natur hassu halt Chaos, da macht sich alles gegenseitig kaputt, was natürlich völlig normal ist, aber viele "menschliche Felder"(agrastuff) in der Natur, wo genau das nicht erlaubt ist, ist schon irgendwie problematisch.

Philipp Kählitz hat gesagt…

Alexander Michelle von Herzsprung
das ist ja auch schon zu hinterfragen weswegen das "irgendwie problematisch" sein soll. Das rheinländische Weinanbaugebiet ist effektiv ein zerstörtes sich selbst nicht mehr erhaltenes Ökosystem und gleichzeitig UNESCO Weltkulturerbe und eine der schönsten und grünsten Landschaften Deutschlands. Auch in der Lausitz wird das Auffüllen des Braunkohletagebaus eine wunderschöne Seenlandschaft hinterlassen und einen Naturpark der in Mitteleuropa seinesgleichen sucht. Nach den Kriterien der Studie bleibt das aber ein "vernichtetes" Ökosystem.

Die Dinge sind meist gar nicht so kompliziert wie man denkt.

Kommentar veröffentlichen