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Während einer Protestdemo gegen die Gewalt von Polizisten gegen Schwarze in Dallas wurden von mindestens zwei Scharfschützen 5 Polizisten und ein Zivilist getötet und 5 weitere verletzt. Ein Schütze, der sich in einem Parkhaus verschanzt hatte, hat sich inzwischen selbst getötet. Noch ist unbekannt, wer die Täter sind und welchen Zweck der Anschlag hatte.
Anlass der Protestdemo waren zwei Fälle, bei denen Polizisten wieder einmal schwarze Männer getötet hatten. Wie so oft wurde die Aufmerksamkeit auch deswegen so groß und verbreitete sich so schnell, weil beide Schießereien auf Videos dokumentiert wurden. Am Dienstag war in Baton Rouge ein Schwarzer von zwei Polizisten überwältigt, zu Boden gedrückt und dann erschossen worden. Ein brutaler Akt offensichtlich unnötiger Gewalt. Am Mittwoch wurde ein junger Schwarzer in Falcon Heights bei einer Verkehrskontrolle erschossen, seine Freundin saß neben ihm und nahm die Szene nach den Schüssen auf, als ihr Freund neben ihr blutüberströmt im Sterben lag und der Polizist fluchte und weiter seine Pistole auf ihn richtete. Er wollte seinen Ausweis hervorholen, als der Polizist zu schießen begann.
Beide Vorfälle werden weithin als rassistisch bezeichnet. Immer wieder trifft es Schwarze, die von weißen Polizisten niedergeschossen werden. Die Schusswaffen sitzen locker in einem Land, in dem auch die Polizei immer damit rechnen muss, dass Menschen nicht nur Schusswaffen mit sich führen, sondern diese auch wie sie selbst gebrauchen.
Die Washington Post versucht seit letztem Jahr, die genaue Zahl der von Polizisten getöteten Menschen zu erfassen. 2015 waren es demnach fast 1000 Menschen, doppelt so viele, als das FBI als durchschnittliche Zahl über die letzten Jahre gemeldet hatte. Die Washington Post verwendete für ihre Erhebung nicht nur die Daten der Polizei, sondern auch Medienberichte und Aufnahmen, um auch die Namen der beteiligten Polizisten festzuhalten.
491 Menschen wurden bereits in der ersten Hälfte dieses Jahres getötet, im selben Zeitraum 2015 waren es 465. Das ist ein Anstieg von 6 Prozent.
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48764/1.html
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48764/1.html

3 Kommentare:
Wann werden diese Menschen alle endlich begreifen, dass Gewalt keine Lösung ist, sondern neue Gewalt erschafft? Ich bins ja so dermaßen leid... :(((
Dito.
491 durch Polizisten in den USA Tod, so viele sterben ja nicht mal bei Verkehrsunfällen in der Schweiz. Traurige Bilanz, Die USA kann sich das erlauben Leben anderer Menschen zu nehmen Sie sind ja auch eine WELT MACHT schon vergessen liebe Leute. Dieser Artikel sollte euch nicht verwundern. Nicht mal im zweiten Weltkrieg starben so viele Menschen wie viele die USA in den letzten paar Jahren ermordet hat.
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