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Gladio - Geheimarmeen in Europa
Während des Kalten Krieges unterhielten die NATO, der CIA, der britischen MI6 und andere europäische Geheimdienste paramilitärische Geheimorganisationen in ganz Westeuropa. Diese sollten im Falle einer sowjetischen Besatzung einen Guerilliakrieg führen - doch Mitglieder der Geheimorganisationen verübten anscheinend mehrere rechtsgerichtete Terrorakte in Italien und es gibt Verbindungen zum Oktoberfestattentat 1980.
http://www.3sat.de/page/?source=%2Fard%2Fthementage%2F165450%2Findex.html

7 Kommentare:
Kein Wunder, steht doch Gladio auf den Schultern und auf den Organisationsstrukturen der Nazi-Guerilla, die nach Kriegsende aktiv werden sollte. Wegen der bedingungslosen Kapitulation aber nie zu den Waffen gerufen wurde. Über 1000 Waffendepots soll es im Reichsgebiet gegeben haben. Ein Teil davon wurde später für Gladio modernisiert, schon das zeigt, dass es personelle Überschneidungen gegeben haben muss, ohen die das nicht möglich gewesen wäre. Aufzeichnungen gab es nämlich keine.
Gerade nochmal die alten Recherche-Unterlagen durch geschaut, das geht noch weiter zurück, Vorläufer waren der Bund Wiking und die Organisation Consul. Nach dem Verbot organisierten sich viele in Freikorps, bis zur Machtergreifung.
Während der Nazizeit waren dann viele in der SS untergekommen. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46414542.html
Man muss sich auch die ganzen Leute ansehen, die die Engländer in Ostafrika eingesammelt und interniert hatten und die nach dem Krieg deshalb eine "blütenweiße" Weste hatten, weil sie mangels Gelegenheit keine Verbrechen begehen konnten. Gerade dort sollen alte Offiziere für Gladio rekrutiert worden sein.
Suspekt sind auch Nazi-Größen, die seltsame Nichtverurteilungen, Haftverkürzungen oder gar Straffreiheit erfuhren, wie der Kölner Nazi und Gestapo-Mann Josef Hoegen.
Leider finde ich den "“Stay-behind-Bericht” von Lutz Stavenhagen im Augenblick nicht. Aber Gladio war nur eine von vielen solcher Organisationen in Europa.
Das ist auch interessant.
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/12/008/1200890.pdf
Hab ich gerade gefunden .. Ich bin auf einem Dorf im Odenwald aufgewachsen. Und die Leute sprachen immer noch von der Partisanenvilla ....
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21977927.html
Morgan Sonja Brimont , kannst du die in Google Maps mit Koordinaten markieren, die Hammergasse sieht heute ja nicht mehr so aus wie früher ...
Alexander Vollmer Würde ich gerne wenn ich wüste wie. Mein Dorf lag in der Nähe vom, Otzberg sind einige Kilometer
Morgan Sonja Brimont , mach dort an der Stelle auf der Karte einen Rechtsklick, dann "Was ist hier?" anklicken und Maps blendet unten in der Mitte die Adresse und die Koordinaten ein. Die Koordinaten sind ein Link, den man anklicken oder mit Rechtsklick und dann Kopieren irgendwo hin teilen kann.
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