Originally shared by موريس هپونكت
(via privat)
"Marx' Analyse gilt bis heute, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: Großkonzerne machen zwar nur ein Prozent der deutschen Firmen aus, aber im Jahr 2012 generierten sie 68 Prozent des gesamten Umsatzes. Gleichzeitig sind 81 Prozent aller Firmen Kleinstbetriebe - aber gemeinsam kamen sie 2012 nur auf ganze 6 Prozent des Umsatzes. Die deutsche Wirtschaft ist also extrem konzentriert; wenige Großkonzerne kontrollieren die gesamte Wertschöpfungskette, von den Rohstoffen bis zum Absatz.
Der Kapitalismus ist zutiefst dialektisch: Die Konkurrenz treibt die Unternehmer an, bis von der Konkurrenz fast nichts mehr übrig ist. Doch obwohl Marx diese Erkenntnis schon vor 150 Jahren formulierte, ist sie im ökonomischen Mainstream noch immer nicht angekommen. Stattdessen träumen die meisten Volkswirte weiterhin von einer "Marktwirtschaft", die durch "perfekten Wettbewerb" gekennzeichnet ist.
Es ist kein Zufall, dass die Mainstream-Ökonomen so beharrlich versuchen, Marx zu ignorieren und zu tabuisieren. Wenn sie ihn lesen würden, müssten sie ihre eigene Theorie in den Mülleimer werfen."
https://www.heise.de/tp/features/Das-Kapital-wird-150-Jahre-alt-Was-bleibt-von-Karl-Marx-3574888.html

2 Kommentare:
Das wird mit Trump noch richtig interessant werden.
Was bleibt von Karl Marx?
Der Mehrwert und W-G-W
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