'Steffi Brachtel, eine Kellnerin aus Freital, die sich seit Jahren um Flüchtlinge kümmert und deshalb bedroht und angefeindet wird, hat nach dem Dresdner Urteil auf den Punkt gebracht, woran die Dinge kranken: Dass eine radikale Minderheit in ihrer Stadt Anschläge auf Menschen verüben konnte, meint sie, habe schlicht und einfach auch daran gelegen, dass eine schweigende Mehrheit es zugelassen habe.
Es ist immer dasselbe: Wenn eine Stadt die Dinge schleifen lässt, darf sie sich nicht nachher beklagen, wenn ihr Ruf kaputt ist. Dann sind meistens Linke, Grüne, die SPD und die „West-Medien“ schuld, die angeblich aus Mücken Elefanten machen.
Wahrhaben wollen – damit fängt es an. Ein Freitaler Oberbürgermeister, der von „Lausbuben“ spricht, wenn es um Bombenleger geht, wenn es um Anschläge auf Mitbürger geht, für so einen OB sollte das Urteil Grund für intensives Nachdenken sein, wenn er schon meint, im Amt bleiben zu müssen.'
via Asoziales Netzwerk - Sektion Mittelrhein
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Wer rechter Gewalt nicht entgegentritt, sollte sich nicht über seinen schlechten Ruf wundern. Schon gar nicht ein Oberbürgermeister, der von „Lausbuben“ spricht, wenn es um Bombenleger geht. Die Analyse. http://bit.ly/2G8tLJJ
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