Schleicht euch ihr Scheiss-Rassisten, das ist unsere Heimat aber nicht euer Reich!
Der Kreisverband der AfD versteht nicht, warum am Freitag in Stuttgart ein breites Bündnis gegen Nazis und nicht ob des Tötungsdelikts in Chemnitz auf die Straße geht. Stattdessen empfiehlt sie den Besuch der Gegenveranstaltung, die die gleichgeschlechtliche Ehe kritisiert.
Die AfD beteiligt sich als einzige größere Partei nicht an der Stuttgarter Demonstration gegen Rechtsextremismus. Während sich zahlreiche Verbände, Parteien, Künstler und Kulturinstitutionen dem breiten Bündnis angeschlossen haben, das am Freitag von 14.30 Uhr an auf dem Karlsplatz anlässlich der rechten Ausschreitungen in Chemnitz gegen Rassismus und die Diskriminierung von Minderheiten protestiert, sehe die AfD keinen Grund, bei dieser Kundgebung mitzumachen, wie Wolfgang Röll, Kreisvorstand der Stuttgarter AfD, erklärt. Ohnehin bringt er die jüngsten Vorfälle im Osten nur nachrangig mit rechter Hetze in Verbindung. „Man vergisst die Toten und die vergewaltigten Frauen. Ich finde es sehr schade, dass das nicht thematisiert wird“, sagt Röll.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kundgebung-in-stuttgart-afd-bleibt-demo-gegen-rechts-fern.62d5969e-c89a-45ad-a617-dd24616965bf.html

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