Bundestagswahlen stehen in Deutschland erst in eineinhalb Jahren an. Trotzdem galten die gestrigen Landtagswahlen in drei Bundesländern als Stimmungstest über die grosse Koalition und im Besonderen über die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin Angela Merkel. Der Test fiel eindeutig aus, CDU und SPD haben fast überall schmerzliche Verluste erlitten. Die grosse Siegerin heisst Alternative für Deutschland: Die Rechtspopulisten erzielten auf Anhieb in allen drei Ländern zweistellige Ergebnisse, in Sachsen-Anhalt sind sie sogar zweitstärkste Kraft. Wie ist auf diesen Triumph zu reagieren? Die etablierten Parteien müssten erkennen, dass der Grossteil der Wähler des Aufsteigers nicht einfach ein Haufen trüber Rassisten, Extremisten und Dummköpfe sei, die man am besten ignoriere, schreibt Auslandchef Peter Rásonyi in seinem Kommentar. Sie müssten zudem erkennen, dass ihnen viele der eigenen, durchaus bürgerlichen und ehrenhaften Wähler abhandengekommen sind. CDU und SPD begännen deshalb besser, so Rásonyi weiter, «ihre Politik zu ändern und selbst Alternativen und neue Antworten für bürgerliche Wähler anzubieten: allen voran auf dem Gebiet der Zuwanderung und Integration». Für dieses Umdenken bleibt nicht mehr viel, aber genügend Zeit.
«ihre Politik zu ändern und selbst Alternativen und neue Antworten für bürgerliche Wähler anzubieten: allen voran auf dem Gebiet der Zuwanderung und Integration»
Ja, schon klar. Positionen, die in das Weltbild der Klientel der Rattenfänger passen?
Es das Recht jedes einzelnen zu entscheiden mit wem er zusammenleben will . Ich habe volles Verständnis wenn man nicht mit Muslimen zusammenleben will. Muslimen aus den arabischen Ländern kann man nicht integrieren, von den Alawiten mal abgesehen.
Außerdem, wie definieren Sie "zusammen leben"? Ich lebe in einem Land mit rd. 80 Mio Einwohnern, davon nur mit wenigen zusammen. Mit meinen türkischen Nachbarn habe ich mehr gemeinsam als mit den Krakeelenden von Heidenau.
EIGENTLICH BETRIFFT ES MICH MEHR. iCH LEBE SCHON 15 jAHREN IM AUSLAND. AUCH HIER GILT WENN DU ETWAS ÜBERSCHAUEN WILLST, DANN TRITT ZURÜCK. wIR SEHEN ES IN DER sCHULE WENN ELTERN MOSLEMISCHER sCHÜLER BESONDERE rEGELN BEANTSPRUCHEN. aLLERDINGS IST DIES EINE PROSTANTISCHE SCHULE UND WER SICH NICHT AN DIE REGELN HÄLT MUSS HALT GEHEN.
Ich dachte aber auch schon... "Wie jetzt, arabische Moslems unmöglich zu integrieren?! Sogar hier auf'm Land, könnte ich etliche gegenteilige Beispiele nennen.
13 Kommentare:
Kommentar NZZ
Bundestagswahlen stehen in Deutschland erst in eineinhalb Jahren an. Trotzdem galten die gestrigen Landtagswahlen in drei Bundesländern als Stimmungstest über die grosse Koalition und im Besonderen über die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin Angela Merkel. Der Test fiel eindeutig aus, CDU und SPD haben fast überall schmerzliche Verluste erlitten. Die grosse Siegerin heisst Alternative für Deutschland: Die Rechtspopulisten erzielten auf Anhieb in allen drei Ländern zweistellige Ergebnisse, in Sachsen-Anhalt sind sie sogar zweitstärkste Kraft. Wie ist auf diesen Triumph zu reagieren? Die etablierten Parteien müssten erkennen, dass der Grossteil der Wähler des Aufsteigers nicht einfach ein Haufen trüber Rassisten, Extremisten und Dummköpfe sei, die man am besten ignoriere, schreibt Auslandchef Peter Rásonyi in seinem Kommentar. Sie müssten zudem erkennen, dass ihnen viele der eigenen, durchaus bürgerlichen und ehrenhaften Wähler abhandengekommen sind. CDU und SPD begännen deshalb besser, so Rásonyi weiter, «ihre Politik zu ändern und selbst Alternativen und neue Antworten für bürgerliche Wähler anzubieten: allen voran auf dem Gebiet der Zuwanderung und Integration». Für dieses Umdenken bleibt nicht mehr viel, aber genügend Zeit.
AfD wählen und ehrenhaft... das passt nicht zusammen!
Manfred Hofemann
«ihre Politik zu ändern und selbst Alternativen und neue Antworten für bürgerliche Wähler anzubieten: allen voran auf dem Gebiet der Zuwanderung und Integration»
Ja, schon klar. Positionen, die in das Weltbild der Klientel der Rattenfänger passen?
Es das Recht jedes einzelnen zu entscheiden mit wem er zusammenleben will . Ich habe volles Verständnis wenn man nicht mit Muslimen zusammenleben will. Muslimen aus den arabischen Ländern kann man nicht integrieren, von den Alawiten mal abgesehen.
Seltsam, ich erlebe täglich etwas anderes.
Außerdem, wie definieren Sie "zusammen leben"? Ich lebe in einem Land mit rd. 80 Mio Einwohnern, davon nur mit wenigen zusammen. Mit meinen türkischen Nachbarn habe ich mehr gemeinsam als mit den Krakeelenden von Heidenau.
EIGENTLICH BETRIFFT ES MICH MEHR. iCH LEBE SCHON 15 jAHREN IM AUSLAND.
AUCH HIER GILT WENN DU ETWAS ÜBERSCHAUEN WILLST, DANN TRITT ZURÜCK.
wIR SEHEN ES IN DER sCHULE WENN ELTERN MOSLEMISCHER sCHÜLER BESONDERE rEGELN BEANTSPRUCHEN.
aLLERDINGS IST DIES EINE PROSTANTISCHE SCHULE UND WER SICH NICHT AN DIE REGELN HÄLT MUSS HALT GEHEN.
... und wohin gehen diejenigen, die Unterkünfte anzünden?
BTW: nicht schreien.
sELTSAME sCHREIBWEISE!
...passend zur Weltanschauung?
Kann passieren, wenn man weit draussen den Kontakt zur hiesigen Realität verliert.
Ich dachte aber auch schon... "Wie jetzt, arabische Moslems unmöglich zu integrieren?!
Sogar hier auf'm Land, könnte ich etliche gegenteilige Beispiele nennen.
Okay... wenn man unter Integration, kein Kopftuch und Schweinshaxe meint, dann hat der Manfred vielleicht recht ;)
Evtl. will er Assimilation, nicht Integration, siehe u. a. die Verbrechen der Weissen an den Natives in Nordamerika.
Das ist aber ja was ganz anderes!
Als alter Trekkie weiß ich das ;)))
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