So notwendig eine Aufarbeitung der Vergangenheit ist, liest sich der Artikel irgendwann eher wie eine Unternehmenswerbung.
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Unter den Nazis ging es mit den Vileda-Erfindern Freudenberg moralisch bergab. Von der „Schuhprüfstrecke“ im KZ Sachsenhausen wussten selbst die Nachkommen nichts. Die Aufarbeitung fördert Erschreckendes zutage.
http://www.faz.net/aktuell/unternehmen-ploetzlich-waren-sie-teil-des-systems-14231628.html

10 Kommentare:
Ähnlich http://goo.gl/PIYBke btw - der Locus titelte damals mit "Autozulieferer: Schaefflers dunkle NS-Geschichte" Das Beste - von der hier in deinem link erwähnten Conti, die jetzt zur INA gehört (noch) war damals null die Rede...
Das Problem ist,was die meisten nicht verstehen wollen,das alle mit im Boot,waren ohne Ausnahme.
Ich habe vor einiger Zeit einen Film zu Arbeitslagern um Hannover, unter anderem für die Varta, Conti und Hanomag, geteilt. Mal schauen, ob ich ihn wiederfinde.
Einige der Firmen halten sich bis heute arg bedeckt.
Der ganze Artikel wirkt wie zugekaufte PR.
Thomas Mertens
Währe hilfreich.
erwin abelmann Alle, die nicht minderbemittelt waren, wussten damals, dass etwas passiert, Nachbarn verschwanden, Läden wechselten den Besitzer, Zwangsarbeiter gab es selbst in kleinsten Dörfern.
Die Ausrede, man habe nichts gewusst, gilt nicht. Nur die Art und Weise der industriellen Vernichtung konnten sich viele nicht vorstellen.
Farlion Lunkwitz
Was tut man nicht alles für seine Shareholder........
Ganz plötzlich! Aus heiterem Himmel! Ein Blitz und man war Nazi! Dagegen kann man sich ja auch nicht wehren. Ein Unternehmen schon gar nicht. Wahnsinn, die größte FAZ aller Zeiten. Kann denen mal bitte jemand ins Gesicht spucken?
Thomas Mertens
Meine Mutter hat damals bei Hanomag gearbeitet.Die hat mir erzählt das bei Bombenangriffen die Zwangsarbeiter nicht in die Bunker durften und weiterarbeiten mussten.
Ich habe in den 75 gern bei Continental Vahrenwald gearbeitet da gab es hinter dem Kesselhaus eine Leichen Sammelgrube zum verbrennen der getöteten Zwangsarbeiter im Kesselhaus die wurde zu meiner Zeit für müllsammlung benutzt.
Das Jugendcentrum in Ahlem war eine zeitlang in den alten Unterkünften der Zwangsarbeiter untergebracht.
Die Zwangsarbeiter die in der Öl Raffinerie in misburg gearbeitet haben sind auf dem Gelände in den Abfall Baracken untergebracht worden und die Toten wurden ebenfalls im Kesselhaus nachts verbrannt, mein Onkel hat da im Kesselhaus gearbeitet.
erwin abelmann Dann haben wir etwas gemeinsam. Mein Großvater hat während des Krieges bei der Hanomag gearbeitet, erst in der Granatenproduktion, später in der für Torpedobauteile.
Die Zwangsarbeiter durften sich maximal in Splittergräben legen, während die Bewacher im Bunker sassen.
Den Link zum Film finde ich nicht mehr, habe ihn damals zeitgleich zum "Erbe der Quandts" gepostet.
Farlion Lunkwitz Ein Persilartikel, zum reinwaschen.
Christian Trant Danach ist mir auch zu Mute.
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